Eine geradezu frühlingshaft anmutende Postkartenidylle empfing mich am Nachmittag des 8. Februar 2023 im historischen Ortskern von Solingen Gräfrath, der nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel in der Region darstellt und so manchen Sonntag mit frischen Waffeln, Kaffee und Kuchen möglich macht.
Ich hatte Glück und ergatterte einen der raren Parkplätze direkt am Markt, der Wind stand günstig, vom Verkehr der Wuppertaler Straße war kaum etwas zu vernehmen und das einzige was die Szene akustisch untermalte waren leises Stimmengewirr und das Klappern von Geschirr auf der, angesichts des werktäglichen Nachmittags, gut besetzten Terrasse des altehrwürdigen „Kaffeehaus“.

Der Blick über den Markt hat schon einen zeitlosen Charme, im Hintergrund thront der Turm der Stiftskirche des Kloster Gräfrath, und würde man für jedes täglich neu entstehende Foto dieser Perspektive einen Euro an Tantiemen erhalten, hätte man wohl fast ausgesorgt.
Auch das Kaffeehaus sorgt für einen „Trip down memory lane“
Es scheint, als ob Gräfrather Lokale momentan bei mir viel Potential für wohlig-wehmütige Erinnerungen wecken, denn wie auch beim The Cornish Arms kamen angesichts dieser vertrauten Eindrücke sofort Bilder in mir hoch, die noch sehr lebhaft und präsent sind.
Im Winter 1999 startete ich mein erstes ernstzunehmendes berufliches Vollzeit-Engagement und baute fortan für ein Solinger Unternehmen in der Werbeartikel-Industrie den Internethandel auf, und machte dabei eine Begegnung, die mich heute, fast 25 Jahre später, letztendlich wieder nach Gräfrath gebracht hat.
Die Rede ist natürlich vom Urgestein der Solinger Gastro-Szene schlechthin: Peter von der Heiden.
Das bis heute bei jung und alt beliebte Kaffeehaus lief blendend – auch ohne ständig persönlich vor Ort sein zu müssen – und so hatte er, zusammen mit einem ihm gut bekannten örtlichen Unternehmer, zusätzlich ein Engagement in Sachen Marken- und Lizenzhandel, bevor er hier später einige Jahre erfolgreich das Werbeschirm-Geschäft der traditionsreichen Solinger Marke Knirps verantwortete.
Wir waren seinerzeit beide im ersten Stock der rechten der beiden Christians-Villen gegenüber des Stadt Theaters untergebracht und ich hatte ihn, mir persönlich bis dato nicht bekannt, in meinen ersten Tagen dort umgehend als freundlich grüßenden, sympathischen Zeitgenossen erlebt.
Als ich eines Nachmittags aus dem Nachbarbüro verzweifelt klingende Flüche wahrnahm, die eindeutig auf „Computer Probleme“ – es waren die Jahre von Windows 95/98 – schließen ließen, bot ich spontan meine Hilfe an und stieß auf große Gegenliebe. Wir schienen uns irgendwie sympathisch und ich mochte sein Wesen, das von Ruhe und einer Prise Väterlichkeit geprägt schien, ihn aber auch nicht davon abhielt, gelegentlich mal richtig an die Decke gehen zu können, wenn es die Situation erforderte und er sich Luft und Gehör verschaffen musste.
Er bedankte sich großzügig für meine regelmäßigen Hilfestellungen in Sachen Windows, Word, Excel oder später seinem iPod, und zwar mit Gutscheinen für ein gesetztes Abendessen für zwei Personen im Gräfrather Kaffeehaus, als dessen Wirt und Betreiber er mir zwar namentlich bekannt, aber wie erwähnt persönlich nie begegnet war.

Ich mochte den Laden und die Atmosphäre sofort, die Art, wie Peter als charismatischer, engagierter, ehrlicher Patron wirkte und mit dem Team und seinen Gästen umging, das Gesamtpaket überzeugte bis weit über die Grenzen des Stadtteils hinaus, damals platzte der Laden meist aus allen Nähten, wenn ich dort essen ging.
Wir intensivierten die damalige Zusammenarbeit und ich kümmerte mich einige Zeit mit Freude um die IT seines beliebten Lokals, schraubte neue Rechner zusammen, konfigurierte das Netzwerk und nicht ohne leisen Stolz kann ich heute behaupten, dass ich damals das Kaffeehaus zum ersten Solinger Restaurant machte, das über Internetradio verfügte.
Das war für den Technik-und Musik-Freund Peter v.d.H. in Zeiten, in denen die Mehrheit der Bevölkerung über keinen Breitband- und viele ältere Menschen oft noch über gar keinen Internet-Anschluss verfügten, eine wahre Wonne. Und mein rückblickend leiser Stolz war seinerzeit in seinem Falle ein sehr vernehmbarer, präsenter solcher: er freute sich wahnsinnig über das neue Gadget, das ich auf einem dedizierten PC in der Bar unterhalb der Kaffeemaschine stabil zum Laufen gebracht hatte.
„Peter aime beaucoup la France“
Was man seinerzeit servierte gefiel mir sehr, schon damals war ich der Kulinarik sehr zugetan, auch wenn man mit knapp Mitte Zwanzig naturgemäß eher andere Prioritäten in Sachen Ausgehen setzt, als in meinem heutigen Alter, aber der frankophile Unterton im Ambiente und die dementsprechende Stilistik der Küche sprachen mich sofort an.


Als Genussmensch par excellence hatte er immer schon ein waches Auge auf das, was bei ihm über den Pass ging und als Frankreich-Liebhaber war es ihm damals eine große Freude, zumindest teilweise französische Köche zu beschäftigen, die die Küche vor allem im Solinger Kontext zu etwas wirklich besonderem machten.
Unvergessen blieben damals auch die Momente, in denen er zu seinen Geburtstagen hausgemachte Köstlichkeiten seiner Köche aus der klassischen französischen Charcuterie mit in die Firma brachte, angesichts derer mir heute noch flau vor Appetit im Magen wird, wenn ich nur daran denke.
Wo andere mit staubigem Marmorkuchen und Sprühsahne „brillierten“, fuhr er Patés, Terrinen, Pasteten, Rillettes und Galantines auf, mit bestem Handwerks-Brot und französischer Salzbutter, das war stets ein Hochamt für mich.
Und selbst die genussfernsten Gourmeggle-Honks, wie der damalige Geschäftsführer, hatten zwar keine Ahnung, was sie da aßen, goutierten den guten Geschmack aber durchaus, was im Fall dieses Herrn bedeutete, dass ich morgens von ihm mit einem missmutig gebrummelten „Morgen Herr Kühne, der Peter von der Heiden hat „Leberwurst“ mitgebracht, kann man essen!“ begrüßt wurde.
Der gleiche Herr hat eigentlich selten ein Fremdscham-Auge trocken gelassen, anlässlich eines Geschäftsessens mit einem wichtigen Kunden in kleiner Runde saß ich mit am Tisch. Der Kellner versuchte die Weinauswahl zu moderieren und sagte „Alternativ hätte ich auch noch einen eher kräftigen Weißwein aus dem Barrique, mit sehr eleganten Holztönen.“
Souveräne, gewohnt weltmännische Antwort des damaligen Geschäftsführers: „Barrique? Da war ich noch nie, was haben sie denn sonst noch?“.
Das anfängliche Höflichkeitslachen am Tisch verstummte schnell, als umgehend klar wurde, dass es sich um keinen Fips Asmussen Schenkelklopfer handelte, sondern seinen vollen Ernst. Ich werde nie den amüsiert-mitleidigen Blick des hochrangigen Konzern-Managers (Kunde) am Tisch in meine Richtung vergessen, ich wäre am liebsten im Boden versunken, schnell und sehr tief. ??
Ein halbes Leben für die Gastronomie
Den meisten „älteren“ Solingern jenseits der Fünfzig oder gar Gräfrather Urgesteinen muss man die Lebensleistung Peter von der Heidens wohl kaum näherbringen, aber vielen jungen Leuten ist gar nicht bewusst, was er alles vorantrieb und wie er den Stadtteil nachhaltig belebte und gastronomisch wachküsste.
Bereits 1984, und damit nur wenig später nach der Eröffnung seiner legendären, unweiten Diskothek „Libelle“, ging er mit dem Kaffeehaus an den Start. Damals mit Suppen und Baguettes, ganz bescheiden und klein, er wollte u.a. schlicht den Libelle Gästen eine Möglichkeit bieten, sich in der Nähe eine gute Grundlage für eine lange Nacht zu schaffen.
Und zwar anfänglich nur im heutigen, „linken“ Teil des Untergeschosses, die Theke stand längs rechter Hand des heutigen Eingangs, während im Bereich des lichtdurchfluteten rechten Teil des Gastraumes ein kleines Elektrogeschäft untergebracht war.
Das Kaffehaus war von Anfang an ein voller Erfolg, auch wenn damit sein anfänglicher, romantischer Traum, das Ganze im Alleingang handeln zu können, schnell vom Tisch war.
Auch mit dem Restaurant Klosterhof und dem Café Valentino hinterließ er seine Fußspuren in der Stadt, nur gut, dass er für seinen Gastronomen-Traum damals seine Stelle als vielreisender Vertriebsleiter für einen Elektrotechnik-Hersteller an den Nagel hing.
In medias res: Bestandsaufnahme 2023
Die momentan angespannte Personal-Situation in der Gastronomie macht auch vor dem Kaffeehaus keinen Halt, auch wenn es Peter v.d.H. nicht erst seit gestern wichtig ist, auf eine überdurchschnittlich gute Bezahlung und geregelte Arbeitszeiten für die Küche Wert zu legen.
Ich war in beruflich bedingt lange nicht hier und auch Peter hatte ich daher in den letzten zehn Jahren kaum zu Gesicht bekommen, aus der Ferne betrachtet schienen aber die französischen Einflüsse in der Karte immer leiser zu werden. Letztlich war immer noch ein Hauch Brasserie zu spüren, aber spätestens mit dem Verschwinden der, einer klassischen Bouillabaisse nicht unähnlichen, Fischsuppe à la maison setzte man aus meiner Sicht immer mehr auf mainstreamige Angebote, die auch dem touristischen Publikum Rechnung tragen dürften.
Wobei natürlich immer noch weit fernab von „Fritteusen-Schnitzel mit Pommes Ausflugs-Gastronomie“, wenn Schnitzel dann ein original Wiener vom Kalb, dazu ein wenig Steak, Pasta, Salate, vereinzelte Wok-Gerichte und natürlich erhielten, wie überall, die Themen „Vegan“ und „Vegetarisch“ auch mehr Raum als zuvor:
https://kaffeehaus-solingen.de/speisekarte

Der beliebte Kaffeehaus- und ein Pulled-Pork Burger sind allerdings Beispiele dafür, wie man dem Zeitgeist Rechnung tragen möchte. Denn so etwas ist sicherlich leichter unter das Volk zu bringen, als Bouillabaisse und klassische französische Terrinen, weshalb man solche Spezialitäten heutzutage an überaus beliebten französischen oder italienischen Motto-Abenden bietet, an denen man den Ländern atmosphärisch wie kulinarisch huldigt.
Dem Personalmangel geschuldet ist die Karte auch insgesamt etwas eingedampft, was aber nicht wirklich schwer ins Gewicht fällt, mittags bietet man neben der Wochenkarte zudem auch noch ein Tagesgericht, u.a. um den Stammgästen die nötige Abwechslung zu verschaffen.
Als ich eintrat saß Peter noch mit seiner Küchen-Brigade zusammen, er und seine gewohnt charmant-herzliche Service-Veteranin Lucy Bollenbeck, die zusammen mit ihrer Kollegin Lea Gernard das Geschäft leitet, begrüßten mich herzlich und ein schöner Tisch ward schnell gefunden.

Ich machte ein paar Fotos und wurde Zeuge einzelner Gesprächsfetzen der Team-Besprechung die nächste Wochenkarte betreffend. Das war für mich herzerwärmend, offen wurden die Optionen besprochen, was in der letzten gut bei den Gästen ankam, was eher nicht, und der Vollblut-Gastronom nahm großen Anteil an der Diskussion, stets auf Augenhöhe und nicht als diktierender Patriarch.


Er setzte sich bald zu mir und ich freute mich sehr darüber, ihn nach der vergangenen Zeit gesund und munter wiederzusehen, natürlich sind die Jahre auch an ihm nicht spurlos vorbeigegangen, sein Wesen und seine Energie hat er sich jedoch bewahrt, es war als wären die Jahre nach der Jahrtausendwende, in denen wir uns weiland kennenlernten, erst gestern gewesen.
Klagen könne er grundsätzlich nicht, aber ja, die von rücksichtlosem Abwerben von gutem Küchenpersonal geplagte Branche macht, wie angedeutet, auch ihm mitunter Probleme, da über Jahre Konstanz zu liefern ist auf einem guten Niveau vielerorts schwierig geworden.
Und so war er beruhigt, dass ein „Abtrünniger“ kürzlich nach wenigen Wochen wieder zu ihm zurück an den Herd kehrte, nach dem sich die Versprechungen des neuen Arbeitgebers dem Anschein nach in heiße Luft aufgelöst hatten.
Ich war gespannt auf das, was man im jetzigen Status abliefern würde.
Höchste Zeit für etwas auf dem Teller
Eigentlich wollte ich der Küche Carte blanche geben, besprach mich aber dann doch kurz und da es meine geliebte Fischsuppe nicht mehr gab, entschied ich mich für eine
| Tom Kha Gai / Gung |
Häh, Gai, Gung? Was denn nu? Nun, man bekommt hier entweder eine Tom Kha Gai mit Huhn, oder eine Tom Kha Gung, mit Garnelen. Peter bot mir aber an, ich könne auch beides zusammen haben, für mich als Entscheidungs-Neurotiker natürlich die perfekte Lösung, die ich dankend annahm.

Ich bat aber ausdrücklich um eine kleine Portion, was man beim Betrachten des Fotos bitte bedenken muss.
Nun sind Suppen ja oft keine Fotoschönheiten, insofern war ich schon von der Präsentation sehr angetan, hoch lebe die nett drapierte Rotgarnele, die Geheimwaffe im landläufigen Aufhübschungsrepertoire.
Schon der Duft war betörend aber der erste Löffel ließ mich wohlig innehalten: was für eine Tiefe und Intensität, eine ehrliche gute Hühnerbrühe als Fundament, dazu Zitronengras, Kaffirlimette, Galgant, Fischsauce grüßte leise salzig zusammen mit etwas Koriander, alles warm umschmeichelt und eingeklammert von der Milde der aromatischen Kokosmilch, absolut überragend.
Die saftige Garnele schmeckte leicht süßlich, was meist auf Wildfang schließen lässt, sie konnte man ebenso problemlos rein mit dem Löffel zerteilen wie das zarte Hähnchenfleisch in kleinen Streifen, als Einlage noch die obligatorischen Champignons, sowie eigentlich entbehrliche Sojasprossen.
Ich liebe diese Suppe grundsätzlich, war von der hiesigen Version begeistert und werde gerne bald mittags wiederkommen, um mir diese Köstlichkeit zu gönnen, sofern sie verfügbar ist.
| Lammkarree mit Kartoffelgratin und Bohnen |
Genussvoll sollte es weitergehen, wenn auch in eher klassisch französischer Manier. Zum Preis von 24,90€ bietet man dem Gast eine angesichts der heutigen Preise und Kosten doch sehr anständige Portion vom neuseeländischen Lamm mit altbewährten Beigaben.

Saftig und voller Geschmack präsentierte sich das Fleisch, gut, wenn Köche die Bedeutung von Pfeffer und Salz nicht völlig vergessen haben wie es mancherorts den Anschein hat.
Das Gratin grundsätzlich so, wie ich es liebe: mit hauchdünnen Kartoffelscheiben, ganz oldschool ohne Firlefanz, Knoblauch und Muskat sagten freundlich „Hallo!“ ohne zu überborden. Wunderbar, nur den Käse hätte ich nicht gebraucht, da dies aber 70% der Gäste sicher anders sehen, kann ich das absolut nachvollziehen.
Die Bohnen auf den Punkt mit leichtem Biss, sehr puristisch abgeschmeckt, dazu ein aromatischer, kraftvoller Rosmarin-Jus, dessen Bindung man vielleicht hauchzart kritisieren könnte, wenn man denn dieses Gericht zu 51 Euro im Golfclub Restaurant „Landhaus Neureich“ gehabt hätte, sicher aber nicht zu diesem fairen Preis im Kaffeehaus mit seinem Ansatz.
Ich schaffte die mächtige Portion nicht ganz, hoffte sehr auf ein beherrschbares Dessert und sollte in dieser Hinsicht auch nicht überfordert werden:
| Crème brûlée von der Tonkabohne |
Bei Tonkabohne werde ich wohl Zeit meines Lebens an den Moment denken, in dem vor vielen Jahren eine nette ehemalige, hochschwangere Arbeitskollegin mit dem Familiennamen „Bohne“ in der Firma einen möglichen Vornamen für den kommenden männlichen Nachwuchs diskutierte und ich im Vorbeigehen lakonisch unbeteiligt den Vorschlag „Tonka“ machte. Dies wiederum sorgte bei einer weiteren Kollegin für einen mehrminütigen Lachkrampf, der so heftig ausfiel, dass wir uns ernste Sorgen um Leib und Leben machten.

Ich muss gestehen, dass ich mir wenig bis nichts aus Crème brûlée mache, aber ich bin ja grundsätzlich eher im „Team Käseteller“, was also wenig zu sagen hat.
Die karamellisierte Zuckerschicht war perfekt, wie ein kleiner, zugefrorener See, man klopfte sie mit dem Löffel auf und es bildeten sich löffelgerechte, nicht zu kleine Splitter. Dazu die so wohlig anheimelnden Insignien der Tonkabohne in der ebenfalls tadellosen Creme selbst, dieses diffus vanillige, das einen immer ratlos beglückt zurücklässt, ob man dies als weihnachtlich empfinden sollte oder nicht.
Etwas Weintraube für einen Hauch Säure und eine kleine Physalis Pflichtgarnitur für das Auge komplettierten das kleine Dessert, das jede(n) Crème brûlée Freund(in) – ich glaube bei diesem speziellen Dessert ist das von mir stets vermiedene Gendern „aus Gründen“ mehr als angebracht – sicher sehr glücklich machen dürfte.
Auch der schönste Nachmittag endet irgendwann
Was für ein gelungenes kleines Menü. Eins ist klar geworden: auch wenn im Kaffeehaus sicher nicht immer bei jedem Gericht alles perfekt läuft und die Personallage das Leben nicht leichter macht, dass man hier immer noch gut kochen kann und dass Peter von der Heiden immer noch ein waches Auge auf die Küche hat, ist an diesem Tag mehr als offenbar geworden.
Indes freute ich mich über dieses Resultat, hoffte auf gelungene Bilder vom Essen und wir plauderten noch eine ganze Weile. Ich machte noch gerne eine Stippvisite in der Küche, wo ich auch ein paar Worte mit dem Küchen-Team wechselte, Feedback gab und ein obligatorisches Küchen-Foto machte.

Spät war es geworden, der Abschied fiel mir diesmal nicht schwer, denn ich wusste ja, dass ich gerne bald wiederkommen werde.
Und so endete dieser auf vielen Ebenen so schöne Nachmittag in der Abenddämmerung, in der mich das Kaffeehaus und die Gräfrather Altstadt genauso stimmungsvoll verabschiedeten, wie sich mich nur wenige Stunden zuvor begrüßten.
Ich bedanke mich ganz herzlich beim gesamten Team, bei Peter, Lucy und der Küche, für die Zeit, Freundlichkeit und Zugewandtheit, die mir an diesem Tag begegneten – und sage bis bald!


Selten ist eine Restaurantkritik so elegant in den eigenen Lebenslauf eingebettet worden! Und dass du deiner damaligen Kollegin nicht Cognac als Vornamen vorgeschlagen hast, wird sie dir vermutlich heute noch danken…
Dicky hätte auch noch Charme gehabt. ?
Ein Hochgenuss!
Was und wie du schreibst.
Herzlichen Dank für den liebenswürdigen Kommentar!
Auf den Punkt gebracht und alles stimmig und ganz real zu Wort gebracht. Das Kaffeehaus ist nicht weg zu denken, ein wunderbar kulinarischer Anziehungspunkt mit viel Gemütlichkeit in Solingen.
Immer wieder gerne…