„C arbonara mit Sahne gibt es bei uns nicht.“
Luciano Senka sagt diesen Satz freundlich, aber ohne jede Spur von Zweifel.
Der 31-Jährige stammt aus Trani in Apulien, arbeitete bereits als 13-Jähriger gemeinsam mit seiner Mutter in der Gastronomie und hat eine klare Vorstellung davon, was italienische Küche sein sollte – und was nicht.

Vor wenigen Monaten erfüllten sich Luciano und seine Mutter Nina ihren Traum vom ersten eigenen Restaurant. In den Räumen einer ehemaligen Kneipe an der Solinger Hasseldelle entstand nach umfangreichen Umbauarbeiten die Trattoria und Pizzeria Sale & Ulivo.


Böden wurden herausgerissen, die Küche vollständig erneuert und die Räume mit viel Eigenleistung in ein modernes, gepflegtes Restaurant verwandelt.

Wer mit Luciano spricht, merkt schnell, dass hier kein Gastronomiekonzept aus der Schublade umgesetzt wurde. Sale & Ulivo ist vielmehr das Ergebnis eines langen Weges, der in Süditalien begann, über verschiedene Stationen in der Gastronomie führte und durch die Corona-Pandemie zunächst ausgebremst wurde. Die Leidenschaft für gutes Essen blieb jedoch bestehen.

