Das Scarpati in Wuppertal-Vohwinkel ist kein Restaurant, das man der Region noch groß erklären muss.
Wer sich im Bergischen Land für gehobene Küche interessiert, kennt diesen Namen.
Heute schaue ich mir eines der kürzlich erlebten Wochentags-Menüs im Detail an.
Nicht als modische Neueröffnung, nicht als Konzeptgastronomie mit austauschbarer Handschrift, sondern als gewachsenes Haus mit Geschichte, Stammgästen und einem Ruf, der über Jahrzehnte entstanden ist.
Gegründet wurde diese Geschichte von Aniello Scarpati, der 1974 zunächst im Schloss Lüntenbeck ein eigenes Restaurant eröffnete und 1982 in die restaurierte Jugendstilvilla Haus Kathie zog.
Dort entwickelte sich das Scarpati zu einer der prägenden Adressen der gehobenen italienischen Küche in der Region. Das Haus trug von 2005 bis 2007 einen Michelin-Stern.

Auch das Gebäude ist mehr als eine hübsche Kulisse. Haus Kathie wurde zwischen 1901 und 1907 erbaut, steht seit 1989 unter Denkmalschutz und gehört längst zur Identität des Restaurants.
Man betritt hier keinen neutralen Gastraum, sondern ein Haus, dem man seine gastronomische Biografie ansieht.

Dazu kommt ein durchweg charmanter, nahbarer Service, der auch die überaus gepflegte, klassische Tischkultur nicht überheblich ausstellt, sondern selbstverständlich lebt.
Das wirkt nie modisch, aber auch nicht verstaubt. Eher wie ein Haus, das weiß, woher es kommt – und es nicht nötig hat, andauernd jede Geste neu erfinden zu müssen.

Umso spannender ist, wer heute Verantwortung trägt. Tristan Raff ist 29 Jahre alt, gelernter Koch und seit vielen Jahren im Scarpati tätig und mit dem Vertrau…


Das kann ich so nur unterstreichen!
Wir sind Stammgäste seit nunmehr 40 Jahren. Schon als Kind sind meine Eltern regelmäßig mit uns dort gewesen.
Gerade die aktuelle Entwicklung macht uns sehr viel Spaß!
Wie freuen uns auf viele weitere Jahre mit dem Scarpati!